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04.01.2021 09:00 Alter: 12 days
Kategorie: Seitennews

Evangelische Pfarre Mitterbach


Hausandacht zu Epiphanias...

Hausandacht zwischen den Jahren...

Weihnachten 2020...

Andacht mit Kindern im Advent...

Hausandacht zum 2. Adventsonntag...

Hausandacht zum 1. Adventsonntag...

Hausandacht zum letzten Sonntag im Kirchenjahr...

Gruß aus dem Pfarramt zum 6. und 10. Jänner 2021

Liebe Brüder und Schwestern!

Die ersten 10 Tage des dritten Lockdowns haben wir geschafft.

An den Diskussionen im Fernsehen und den Berichterstattungen in den Zeitungen ist vor allem eines wahrzunehmen: Die Gefühlswellen schlagen hoch!

Angst und Unsicherheit wegen der nicht sinken wollenden Infektionszahlen.

Befürchtungen kommen hoch, wie eine nochmalige soziale Kontaktreduzierung von vielen verarbeitet werden kann. Enttäuschung ist auszumachen, ja bei manchen auch Wut, weil sie ihre wirtschaftliche Existenz bedroht sehen.

Und viele fragen sich, wie lange noch und wie wird das Jahr 2021 „wirklich“ werden?!

Morgen Dreikönigstag – die Heiligen drei Könige

sie kommen zur Krippe,

zum Christuskind,

zum König der Welt

und beten ihn an.

Da fällt mir das Lied von Paul Gerhard ein „Ich steh an deiner Krippen hier“

(Ev. Gesangbauch, Nr. 37).

Ich steh an deiner Krippen hier, o Jesu, du mein Leben;

ich komme, bring und schenke dir, was du mir hast gegeben.

Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn, Herz, Seel und Mut, nimm alles hin

und lass dir’s wohlgefallen.

Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen;

und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.

O dass mein Sinn ein Abgrund wär und meine Seel ein weites Meer,

dass ich nicht möchte fassen.

Wann oft mein Herz im Leibe weint und keinen Trost kann finden,

rufst du mir zu: „Ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden.

Was trauerst du, o Bruder mein? Du sollst ja guter Dinge sein,

ich zahle deine Schulden.“

Paul Gerhard 1653

Paul Gerhard verfasst geradezu eine Liebeserklärung an das Jesuskind in der Krippe, die in der Anbetung Gottes in Jesus Christus gipfelt. „Ich sehe dich mit Freuden an und kann mich nicht satt sehen; und weil ich nun nichts weiter kann, bleib ich anbetend stehen.“

Für Paul Gerhard, der während des Dreißigjährigen Krieges lebte und viel Leid gesehen hat und selbst ertragen musste, ist es aber keine einseitige oder gar grundlose Liebe, weil er sich gewiss ist, dass Gott ihn liebt und für ihn immer da sein wird:

„Wann oft mein Herz im Leben weint und keinen Trost kann finden, rufst du mir zu: „Ich bin dein Freund, ein Tilger deiner Sünden.“

Noch mehr als in den Jahren zuvor rühren mich diese Zeilen von Paul Gerhard an, weil sie uns an das Eigentliche der Weihnachtsbotschaft erinnern: Gott ist im Kind in der Krippe zu uns gekommen, weil er uns liebt und wir bei ihm gut aufgehoben sind.

Gerade in diesen nicht einfachen Zeiten will uns dieses Lied Trost und Zuversicht im Glauben schenken.

Ich wünsche uns allen einen schönen Dreikönigstag und bleibt behütet.

Ihre /Eure Pfarrerin Birgit Lusche

Während des Lockdowns sind keine öffentlichen Gottesdienste erlaubt,

die Kirchen sind aber zu den geplanten Gottesdienstzeiten geöffnet zum Gebet.

Ich werde anwesend sein und zu diesen Zeiten auch die mitgesendete Hausandacht beten:               

06. Jänner: 9. 30 Uhr Mitterbach

10. Jänner: 9.00 Uhr Reith

17. Jänner: 9.30 Uhr Mitterbach

24. Jänner: 9.30 Uhr Mitterbach

Am 31. Jänner wird hoffentlich wieder um 9. 30 Uhr in Mitterbach ein öffentlicher Gottesdienst möglich sein.

Gruß aus dem Pfarramt zum 31.12.2020

Liebe Schwestern und Brüder,

in diesem Jahr wird es in der Silvesternacht stiller als sonst sein.

Es herrscht ein Böller- und Raketenverbot.

Weithin zu hören werden aber die Kirchenglocken sein:

Sie läuten um Mitternacht das neue Jahr ein.

Das Läuten hat zwar Tradition, ist in diesem Jahr aber besonders symbolträchtig:

So sollen die Kirchenglocken die Menschen darin bestärken, in der Corona-Krise nicht den Mut zu verlieren, sondern zusammenzuhalten. 

Um Mitterbach werden auch die Glocken unserer Evangelischen Kirche läuten und somit an Euch alle -  Nah und Fern - ein Gruß senden.

Wir müssen zwar die öffentlichen Gottesdienste bis einschließlich 17. Jänner aussetzen, dennoch dürfen wir zu den Gottesdienstzeiten als Pfarrer anwesend sein.

Im gemeinsamen Gespräch, im Gebet und im Zuspruch des Segen können wir die Gegenwart Gottes erfahren.

Daher bin ich zu den Gottesdienstzeiten, wie sie angekündigt waren, in unserer Kirche:

31.12. – 19 Uhr Mitterbach zum Altjahresabend

1.1.        18 Uhr Mitterbach zum Neujahr

6.1.        9.30 Uhr Mitterbach zu Epiphanias

 

Gruß aus dem Pfarramt am 23.12.2020

Liebe Schwestern und Brüder,

auch auf diesem Weg wünsche ich Euch ein gesegnetes Weihnachtsfest.

Wer sich noch zu einer Kurzandacht morgen zu Heilig Abend anmelden will, bitte per SMS: 0699/ 18877/ 313.

Die Kirche wird ab 10 Uhr zum Gebet geöffnet sein und das Friedenlicht steht bei der Schulhaustür bereit zur Abholung.

Nach Verordnung unsers Oberkirchenrates müssen wir wiederum die Gottesdienste während des nächsten Lockdowns aussetzen.

Somit finden vom 26. Dezember bis einschließlich 17. Jänner keine Gottesdienste statt.

Ich werde wieder die Andachten per Mail versenden und ermutige per Mail, Telefon oder persönlich über den „Gartenzaun“ in Kontakt zu bleiben.

Verbunden in Jesus Christus, Ihre/ Eure Pfarrerin Birgit Lusche

Das Friedenslicht

In Bethlehem entzündet, gereicht von Kinderhand,
beginnt es seine Reise und zieht von Land zu Land.
Es trägt die Weihnachtsbotschaft hinaus in alle Welt,
wo sie als Hoffnungsschimmer in Menschenherzen fällt.
Das Friedenslicht beschwört uns:
Nehmt euren Auftrag an! Begegnet euch in Freundschaft,
dass Frieden werden kann.
Ob Muslim, Jude oder Christ ist hier nicht von Belang.
Zeigt euren guten Willen und zieht an einem Strang.
Es zählt nicht Rang, noch Herkunft, nicht Ruhm und auch nicht Geld,
was zählt ist unser Einsatz für Eintracht in der Welt.
Das Licht zieht weite Kreise, es wirbt für Einigkeit.
Wenn Menschen sich verbünden,
ist Frieden nicht mehr weit