Eine verhängnisvolle Faschingsnacht

Auf dem Marktplatz klagt Sepherl erst der Kräutlerin Frau Everl, dann ihrem überraschend auf Besuch kommenden früheren Dienstherren Tatelhuber ihr Leid mit der sie schlecht behandelnden Helene, der Gattin von Tatelhubers Sohn Philipp:

„[…] ich begreif' gar nicht, wo so a noble Frau das alles her hat: Trabant, Landpatsch, Trampel, das sein noch die besten Wörter, die ich krieg'.“ (Erster Aufzug, zweiter Auftritt)

Sepherls schrecklich eifersüchtiger Liebhaber Lorenz vermutet hinter diesem Gespräch ein G'spusi und beschließt, sie zu bespitzeln. Tatelhuber seinerseits will sich als Holzweib verkleidet ein Bild von Lorenz' Charakter machen. In Philipps Ehe hat Helene allein das Sagen, lässt sich vom Herrn von Geck den Hof machen und das Kind wird völlig verzogen.

Während die ganze Familie zu einem Maskenball geht, lässt Helenes Schwager Taubenherz, der auf die riesige Erbschaft spekuliert, das Kind vom geldgierigen Heinrich mit Hilfe von Jakob („Ich bin der Mann, der ums Geld alles tut“) und Katherl entführen. Sepherl entdeckt zu spät die Untat und verfolgt die Kindsräuber. Lorenz glaubt, in ihrer Abwesenheit einen neuen Beweis für Untreue entdeckt zu haben, beschließt, sich mit der Wäscherin Nani zu trösten und räsoniert:

„Kleine Seelen lamentieren, hochherzige Männer nehmen sich eine andere, und die ganz großen Geister haben schon immer eine im Vorrat, so wie es jetzt bei mir der Fall is'.“ (Dritter Aufzug, erster Auftritt)

Der Korb mit dem entführten Kind wird von Lorenz irrtümlich mit dem Wäschekorb von Nani vertauscht und Sepherl kann Taubenherz und seine Komplizen durch die Nachtwächter arretieren lassen. Das Kind wird von Lorenz, der meint, Wäsche ins Haus zu bringen, wieder zurückgebracht. Helene beschließt zerknirscht, Tatelhubers Vorschlag, auf einem Landgut ein neues Leben zu beginnen, anzunehmen. Sepherl wird als die wahre Heldin gefeiert, Lorenz erkennt seinen Fehler und Tatelhuber sagt ihm deutlich:

„Und dem Herrn gratuliere ich zu seinem hübschen Weib, er hätte als Holzhacker gar keine bessere Wahl treffen können, denn das Madel ist so brav, so gut und geduldig, daß er auf ihr Holz hacken kann. Viktoria, Kinder!“ (Dritter Aufzug, vierzehnter Auftritt)

Aufführungen

gespielt wird im Berghaus Turmkogel ab:

11. Oktober 2019 - 20 Uhr

18. Oktober 2019 - 20 Uhr

19. Oktober 2019 - 20 Uhr

20. Oktober 2019 - 18 Uhr

25. Oktober 2019 - 20 Uhr

 

Kartenreservierungen ab 01. Sept. 2019!

 

 

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