Die Mariazellerbahn

Bau der Mariazellerbahn 1904 – 1907

Im August 1904 erreichte der Bahnbau Puchenstuben. Damit begann die Ausführung eines der schwierigsten Streckenabschnitte. Er umfasste im Besonderen die Stationen Puchenstuben und Gösing und dazwischen den 2,4km langen Gösingtunnel, in dem mit 892m Seehöhe der Scheitelpunkt der Bahn liegt. Am 1. Oktober 1904 erfolgte der erste Sprengschuss für den Durchbruch des Tunnels, am 4. Dezember 1905 wurde er durchschlagen. Gegen 5000 Arbeiter waren in diesem Streckenabschnitt eingesetzt, mindestens 7 starben bei der Arbeit.
Anfang 1906 war der Bau in Puchenstuben vollendet, und die Arbeiter verließen den Ort wieder.

Bedeutung der Bahn für den Ort

Seit es die Mariazellerbahn gibt, hat Puchenstuben einen Aufschwung erlebt. Ein Sägewerk, das bis 19?? in Betrieb war wurde gegründet, die Familie Buder kam nach Puchenstuben und ließ 1908 die Budervilla errichten, der Hallerhof wurde 1908 von Leo Burger gekauft und wurde bis 19?? von seinen Nachkommen bewirtschaftet. 1905 bekam Puchenstuben ein Postamt, 1906 bekam die Freiwillige Feuerwehr ein Spritzenhaus. Ignaz Buder war 1921 Puchenstubens erster Autobesitzer und 1930 wurde das Gemeindehaus gebaut.

Wissenswertes über die Bahn

Heute ist die Mariazellerbahn die einzige elektrifizierte Schmalspurbahn Österreichs, die wegen ihrer Fahrt durch die Voralpen von vielen Leuten genützt wird. Auch dient sie vielen Wallfahrern um nach Mariazell zu kommen um in der Basilika zu beten.

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