Ein perfektes Brautkleid


Zeitungsbericht vom Oktober 2007

"Mittlerweile zum vierten Male finden sich im heurigen Herbst einige
theaterbegeisterte Puchenstubener zusammen, um gemeinsam das kulturelle
Leben der Kleingemeinde zu bereichern.
Die Theatergruppe formierte sich erstmals im Jahre 2004, wo unter der
Leitung der damaligen Volksschuldirektoren Helga Wegerer das Stück "Die
G´schaftlhuberin" zur Aufführung kam.
Eigentlich als einmalige Aktion geplant, war aber den beteiligten
Schauspielern rasch klar, dass - nicht zuletzt angespornt durch die
durchwegs positiven Reaktionen des Publikums - dass hier eine Fortsetzung
folgen muss.
So folgten mit leicht veränderten Besetzungen im jährlichen Abstand die
Erfolgsstücke "Lustiges Bezirksgericht" und "Viel Ärger für den
Bürgermeister", die jeweils mehr als 500 Besucher in den Hallerhof nach
Puchenstuben lockten.
Christian Kogler, selbst aktives Mitglied des Ensembles und Bürgermeister
der Naturparkgemeinde: "Es ist schön zu sehen, dass auch in einer
Kleingemeinde kulturelles Leben aktiv stattfinden kann. Indirekt kann man
auch von einem Werbeeffekt für unser Puchenstuben sprechen, da wir
mittlerweile Theatergäste aus Gebieten begrüßen dürfen, die weit über die
Gemeinde- und Bezirksgrenzen hinausgehen."
Regisseur Georg Niederer, zuständig für die Auswahl und Einstudierung der
Stücke:"Wir versuchen hier in Puchenstuben uns mit der Stückauswahl
zwischen dem klassischen "Bauernschwank" und "Nestroy" einzuordnen.
Unsere Stücke sollen unterhalten und unserem Publikum einige unbeschwerte
Stunden bereiten."
Mit dem Fortschritt der Proben zum heurigen Stück "Das perfekte Brautkleid"
von Heidi Mager, zeigt sich der Regisseur sichtlich zufrieden.

Worum geht´s:
Christa möchte unbedingt, dass ihre Tochter bei ihrer Hochzeit das von ihr
selbstgenähte Brautkleid trägt. Da es aber einfach katastrophal aussieht,
weil Christa gar nicht richtig nähen kann, muss es verschwinden! Ehemann
Otto will es im Garten vergraben und versteckt es einstweilen in einer
weißen Plastiktüte. Gerd, der zukünftige Schwiegersohn, braucht derweilen
dringend ein Versteck für ein Negligée, das er vor den neugierigen Augen
der Nachbarin ebenfalls in einer weißen Plastiktüte verbirgt. Dumm nur,
dass Christa die frisch gebügelte Wäsche für den Pfarrer - wohin wohl? -
ebenfalls in eine weiße Plastiktasche steckt! Es ist natürlich abzusehen,
dass die weißen Tüten verwechselt werden und sich im Laufe des Stücks so
manche Verwirrung und Verdächtigung ergibt. Als dann noch die Ex-Frau des
künftigen Schwiegersohns auftaucht, ist das Chaos perfekt. Und somit nehmen
die "Hochzeitsvorbereitungen" ihren turbulenten wie schicksalhaften
Lauf...."

site by kollektivkreativ.at