Was Sie beachten sollten
Bedenken sie bitte: Sie befinden sich hier bereits im Mittelgebirge, nicht alle Wanderungen führen über Forststraßen, oft gehen sie über schmale Steige, auch felsiges und (durch Wasser) rutschiges Gelände werden Sie begehen! Achten Sie daher auf festes, hohes Schuhwerk mit einer guten Profilsohle! Leichte Leinenschuhe sind ungeeignet! Nehmen Sie sich außerdem immer einen Regenschutz mit, zumindest ein kurzer Gewitterregen ist nie auszuschließen. Vor allem wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, sollten sie immer ausreichend Getränke und Jause mitnehmen, aber auch wenn Sie allein wandern sollten sie immer etwas zu Trinken dabei haben.
Ausflugstipps
- das Almgebiet Hochbärneck mit Voralpengarten und Aussichtsturm (Wanderwegsbeschreibung auf der Seite weiter unten)
- die 370m lange Ötscher - Tropfsteinhöhle bei Gaming
- der 1893m hohe Ötschergipfel (Sessellift bis zum Schutzhaus; Wanderwegsbeschreibung auf der Seite weiter unten)
- die Gemeindealpe bei Mitterbach am Erlaufsee
- die Nixhöhle in Frankenfels im Pielachtal
- Kanu und Wildwasserpaddeln in den Hinteren und den Vorderen Tormäuern
- Wallfahrtsort Mariazell (am besten mit der Mariazellerbahn zu erreichen)
- die Panoramastraße mit Ötschi's Bahnorama besichtigen
- den Gesteinslehrpfad entlang der Panoramastraße
Wanderungen
Kurze Wanderung um den Försterkogel
Ausgangspunkt ist der kleine Kaufladen von Gabriele Kriener, mitten in Puchenstuben. Von hier spazieren sie bergab Richtung Bahnhof, vorbei am Bad bis schließlich wenig oberhalb des ehemaligen Gasthofs Kogler ein Weg abzweigt. Bei der nächsten Gabelung nehmen sie den Weg rechts bergauf. Folgen Sie diesem Pfad bis zum ehemaligen Sägewerk, von dort gelangen Sie der Bundesstraße entlang wieder zum Ausgangspunkt.
Ötscherbankerlweg
Hier gehen Sie nach der Schule links, und folgen der Straße bis sie bei einer privaten Sternwarte in den Wald mündet. Dort gehen Sie in den Wald und gehen immer nur dem Weg folgend gerade aus weiter. Nach etwa 25 min mündet der Weg in eine breitere Forststraße, der Sie nach links folgen. Bald darauf geht links bergab der alte Forstweg weiter, welchem sie folgen. Nach ungefähr 45 Minuten gelangen Sie zu einem Aussichtsplatz, dem „Ötscherbankerl“. Der Rückweg ist gleich dem Hinweg.
Mäuerlberg:
Nach der Schule folgen Sie der Straße bergauf Richtung Mäuerlberg. Die Straße mündet in eine Gabelung, wobei der linke Forstweg eher flach und wenig anstrengend ist, der Weg geradeaus ist weit steiler. Auf beiden wegne gelangen sie zu einem Platz, auf dem viele abgeholzte Stämme liegen. Hier gehen Sie weiter geradeaus bergauf, überqueren die ehemalige Schiabfahrt, und kommen dann durch den Wald zu einer weiteren Gabelung. Hier nehmen sie den linken Weg ein Stück rechts neben dem Weg sehen Sie ein kleines Marterl (Kleindenkmal). Nun gehen sie immer bergauf entlang zur Bergstation des alten Schiliftes. Der Weg führt nun weiter durch Wald und über kleine Lichtungen bis zu einer Rast (Tischbank) mit herrlichem Ötscherblick. Nun wird abgestiegen, immer den breiten Forstweg nach, bis schließlich in einer Links-Kehre eine Abzweigung nach oben wegführt, dieser folgen Sie. Schließlich erreichen Sie den „Ötscherbankerlweg“(links nach Puchenstuben, rechts zum Ötscherbankerl). Gesamtgehzeit ca. 1,5 – 2 Stunden.
Puchenstuben – Trefflingfall – Trübenbach:
(auf der Wanderkarte Wege Nr.: 2 – 8 – 3 – 9a – 9) Gehzeit: 3 – 4 Stunden
Zunächst gehen Sie zum „Ötscherbankerl“(Wegbeschreibung siehe "Ötscherbankerlweg" weiter oben), dort geradeaus bergab und weiter bis ins „Aufental“. Dort die Forststraße bergab ins Trefflingtal, welches beim Haus „Moser“ erreicht wird. Nun gehen Sie rechts über die Asphaltbrücke weiter bis zum Naturparkeingang Treffling (1 – 1,5 Stunden). Dort über die Brücke, danach sofort links, über eine Kuhweide und schließlich am Bach entlang weiter. Nach 30 – 40 Minuten gelangt man zu den Abstürzen des Trefflingfalls (Gesamtfallhöhe ca. 100m). Nun geht es in Serpentinen über schmale Steige zu einer Brücke, vorbei am Kesselfall, und weiter bergab bis zur Mündung des Trefflingbaches in die Erlauf (nach ca. 20 Minuten). Entlang des Falles bitte mit Kindern vorsichtig!
Bei der Erlauf links weiter Richtung Trübenbach. Nach wenigen Metern um das Toreck herum. Nun wird das Tal weiter, der Weg verläuft größtenteils durch Wald entlang der Erlauf, sämtliche Abzweigungen werden ausgelassen. Nach einer ¾ bis einer Stunde kommt eine Hängebrücke, diese überquert man. Anschließend macht die Erlauf eine scharfe Linkskurve und nach wenigen Schritten erreicht man die „Teufelskirche“, ein unten ausgehöhlter Felsturm, um den sich zahlreiche Sagen ranken. Nach weiteren 20 Minuten entlang der Erlauf, durch Wald und zuletzt über eine Wiese erblickt man das Alpengasthaus „Tormäuer“.
(Für Autofahrer: Bei der „Alten Schule“ – gleich nach der Erlaufbrücke – ist eine Haltestelle des Bummelzugs „Ötschi’s Bahnorama“ – Rücktransport nach Puchenstuben möglich!)
Naturparkeingang Puchenstuben – Hochbärneck – Trefflingfall – Naturparkeingang:
(Rundtour; 3 – 4 Stunden, auf der Wanderkarte Wege Nr.: 7 – 11a – 3)
Beim Naturparkeingang Treffling über die Brücke und weiter die Forststraße bergauf, vorbei am verlassenen Hof „Talbauer“ zum Hochbärneck (Aussichtsturm mit schönem Blick über den Naturpark, Almhaus, Streichelzoo für Kinder) (1 Stunde). Von dort steigt man steil bergab über Ober- und Unter-Eiben zur „Eibenmühle“ und gelangt in die Vorderen Tormäuer. Nun weiter erlaufaufwärts bis zum Trefflingfall (1 Stunde). Den Trefflingfall aufwärts und am Bach entlang bis zum Naturparkeingang Treffling (Puchenstuben) (1 Stunde).
Annaberg-Reith – Obergösing – Wastl/Wald – Puchenstuben:
(Gehzeit: 3 Stunden; auf der Wanderkarte Wege Nr.: 15 – 4b – 4)
Mit der Mariazellerbahn bis Bhf. Annaberg. Dort am Gh. Steiner und an der Evang. Kirche vorbei bergauf bis zum Wald. Hier links weiter auf einem Forstweg bis zum Annakreuz (1/2 Stunde) Weiter bergauf und links nach Obergösing auf die Asphaltstraße bis zur Abzweigung des Weges durch die „Klamm“ nach Wastl/Wald (1/2 Stunde). (Hierher auch von der Bahnstation Gösing entlang der Asphaltstraße in ca. 15 Minuten). Nun steil auf einem Steiglein bergauf, bis man wieder die „Gösinger Straße“ erreicht. Auf dieser noch einige 100 Meter weiter bis zur Kreuzung und rechts zum Gh. Wastl/Wald. Vom Gh. wieder ein kurzes Stück die Gösinger Straße zurück, bis rechts bergauf eine Forststraße abzweigt. Dieser folgen bis zur nächsten Kreuzung. Dort rechts bergauf durch einen Jungwald und mit einer Linkskurve in den Hochwald. Dem Weg weiter folgen (rechts im Wald ein kleiner Weiher) bis zur Schneise der Stromleitung (Himbeerschlag!) und weiter zum „Wegscheidhäusl“. An diesem vorbei rechts die Forststraße hinunter zur „Köstler Wiese“. Weiter bergauf zum „Berghaus Turmkogel“ (Im Winter durchgehend geöffnet, Im Sommer von Freitag bis Sonntag) bei der Bergstation des Turmkogelliftes. Am Haus vorbei die Asphaltstraße bergab bis zur Linkskurve auf der Brandeben. Dort geradeaus steil bergab weiter auf der Forststraße, am Wasserreservoir links vorbei und durch den Wald bergab zur Bundesstraße. Diese überqueren und ein Stück entlang bergauf bis links eine steile Asphaltstraße abzweigt, von dort hinunter nach Puchenstuben.
Gösing – Erlaufboden – Hintere Tormäuer – Wienerbruck:
(oder Ötschergräben – Erlaufklause)
(Gehzeit: 3 bzw. 4 Stunden; auf der Wanderkarte Wege Nr.: 13 – 14)
Mit er Mariazellerbahn nach Gösing. Die Bahn überqueren und am Alpenkurhotel vorbei (Wegweiser beachten!) bergab nach Erlaufboden entweder in Kehren über die Forststraße oder auf einem steilen Steiglein (rot markiert) (1 Stunde). In Erlaufboden über die Erlauf und sofort links am Bach entlang in die „Hinteren Tormäuer“, einer Schlucht mit gewaltigen Felswänden. Schließlich wird das Tal wieder weiter und man gelangt zu einem kleinen Stausee. An diesem entlang bis zur Brücke beim Kraftwerk „Stierwaschmauer“ (Kraftwerk von Lassing- und Erlaufklauser Stausee) (1 Stunde).
Nun 2 Möglichkeiten: Die Brücke überqueren, am Kraftwerk vorbei und danach bergauf, am Lassingfall vorbei nach Wienerbruck (1 Stunde).
Oder: Die Brücke links liegen lassen und den Weg geradeaus weiter in die „Ötschergräben“ (ebenfalls eine Schluchtenlandschaft) bis zur Jausenstation „Ötscher – Hias“. Von dort noch ein Stück bachaufwärts bis zum „Mira – Fall“ (lohnend!). Dann wieder zurück zum Ötscher – Hias und von dort kurz bergauf weiter, am Hagengut vorbei nach Erlaufklause (1,5 Stunden) (eventuell weiter nach Mitterbach am Stausee entlang – 1 Stunde zusätzlich) .
Gösing – Ochsenburg:
(Gehzeit: 1 Stunde; auf der Wanderkarte Weg Nr.: 17)
Mit der Mariazellerbahn nach Gösing. Vom Bahnhof ein kurzes Stück entlang der Bahn retour, vor dem Tunnel die Bahn überqueren. Nun der Forststraße folgend erst durch den Wald, dann über eine Wiese bergauf. An deren oberen Ende links weiter auf der Forststraße bis zur Ochsenburg(Jausenstation, Ötscherblick). Zurück auf dem gleichen Weg.
Parkplatz Wastl-Böden – Hochstadelberg – Wastl-Böden:
(Gehzeit: 2 – 2,5 Stunden; auf der Wanderkarte nicht eingezeichnet!)
Mit dem Auto zum Parkplatz Wastl-Böden (mit der Mariazellerbahn über Gösing – Wastl/Wald zu Fuß). Durch das Tor und sofort danach die erste Forststraße hinauf bis zum Holzschlag. An dessen Beginn führt rechts ein Steiglein bergauf. Diesem folgen, erst durch den Schlag, dann durch den Wald und schließlich über Wiesen auf den Gipfel des Hochstadelbergs (Gipfelkreuz; mit 1285 ist dies der höchste Punkt auf dem Gemeindegebiet von Puchenstuben). Herrlicher Rundblick (Ötscher, Dürrenstein, Gemeindealpe, Hochschwab, Veitsch usw.) (1 Stunde). Abstieg wie Aufstieg zurück bis zur Forststraße. Diese nach rechts weiter aufwärts. Später beginnt sie dann wieder zu fallen, bis sie an einem Sattel eine zweite erreicht (Blick zum Hennesteck; von hier weiter nach Annaberg ca. 2 Stunden). Wir wandern auf dieser zweiten Forststraße links bergab in den Wald und erreichen sehr bald eine Wiese mit einer alten Holzknechthütte. Den Weg weiter bis zur großen Wiese der „Wastl-Böden“ (Karsterscheinung: Polje – praktisch wasserlos!). Auf der Wiese links führt eine Forststraße in wenigen hundert Metern zurück zum Parkplatz. (1 – 1,5 Stunden)
Der Ötscher
Der Ötscher überragt mit seiner Höhe von 1893m seine gesamte Umgebung um ca. 600m und steht daher dominierend und von allen Seiten gut sichtbar da.
Wer an eine Besteigung denkt sollte beachten:
Durch seine Höhe ist es auf dem Gipfel meist viel kälter als im Tal. Außerdem kann das Wetter in diesem Gebiet sehr schnell umschlagen – vergessen Sie daher nie warme Kleidung (lange Hose, Jacke, Haube, Handschuhe). Durch den großen Höhenunterschied bis zum Gipfel ist die Besteigung auch sehr kraftraubend, gute Kondition ist daher Vorrausetzung. Wenn Sie den „Rauhen Kamm“ begehen wollen ist Trittsicherheit und Schwindelfreiheit notwendig, außerdem auch eine gewisse Geschicklichkeit, da an einigen Stellen leichte Kletterei erforderlich ist. Begehen Sie den Rauhen Kamm nie bei Schnee oder nassem Fels – Absturzgefahr!
Von Lackenhof auf den Ötscher: anstrengende Wanderung, keine Kletterei
(Gehzeit: 3 Stunden)
Von Lackenhof auf markiertem Weg auf den Riffelsattel und weiter zum Ötscherschutzhaus (man kann auch mit dem Lift bis hierher fahren). Weiter Richtung Kamm durch Latschen und zum „Weißen Mäuerl“. Zuletzt zum Gipfel. Abstieg wie Aufstieg.
Von Trübenbach über den Rauhen Kamm:
(Gehzeit: 3 – 4 Stunden; auf der Wanderkarte Wege Nr.: 9c – 9b – 9d)
Entweder über die Forststraße in Kehren bis zur Bärenlacke (944m) oder vom Alpengasthaus Tormäuer am linken Erlaufufer bis zur Mündung des Sulzbaches, dann links aufwärts durch Wald auf einem markierten Steig (steil!) bis zur Bärenlacke (1 – 1,5 Stunden). Nun zuerst leicht steigend durch den Holzschlag, dann immer steiler durch Wald und zuletzt durch Schuttrinnen mühsam auf den Kamm (1 – 1,5 Stunden). Nun auf einem Steiglein den Kamm aufwärts (bald die Abzweigung zu den Ötscherhöhlen – Taubenloch und Geldloch – und in die Ötschergräben). Die ersten Felstürme links bzw. rechts umgangen, die nächsten werden erklettert. Am Ende kommt ein Steilaufschwung, der ziemlich direkt in gerader Linie erklommen wird. Vom Kammausstieg noch ein kurzes Stück über Matten (oft ein Schneefeld) zum Gipfel (1 – 1,5 Stunden).
Wer nicht über den Rauhen Kamm absteigen will, fährt mit dem Auto nach Lackenhof und weiter nach „Ranegg“. Von dort zu Fuß unter den Nordabstürzen des Ötschers auf einer Forststraße zur Bärenlacke (1 Stunde). Man steigt dann vom Gipfel nach Lackenhof ab und wandert weiter nach Ranegg.
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